Coat-Up Selbstreinigende Glasversiegelung für Wintergarten und Dachfenster
Ein Wintergartendach putzt niemand gern. Die Coat-Up Selbstreinigende Glasversiegelung sorgt dafür, dass du es deutlich seltener musst. Sie arbeitet photokatalytisch: Tageslicht aktiviert die Schicht und zersetzt organische Ablagerungen, Regen spült sie als zusammenhängender Wasserfilm ab. Zurück bleibt Glas, das länger klar aussieht.
So geht's Schritt für Schritt
Fläche gründlich reinigen
Alle Fett-, Öl- und Schmutzreste entfernen. Bei stärkerer Verschmutzung mit einem Universalreiniger vorarbeiten, danach klar nachspülen.
Vollständig trocknen lassen
Restfeuchte stört die Beschichtung. Die Fläche muss trocken sein, bevor es weitergeht.
Gut schütteln
Vor Gebrauch kräftig schütteln, das Material setzt sich sonst ab.
Dünn aufreiben
Mit einem befeuchteten Baumwolltuch sparsam und gleichmäßig auftragen. Kein Mikrofasertuch, es schließt das Produkt in der Faser ein.
Antrocknen lassen
5 bis 10 Minuten warten. Bei hoher Luftfeuchte dauert es länger.
Klar auspolieren
Mit einem trockenen Tuch nachpolieren, bis kein weißer Schleier und keine Streifen mehr zu sehen sind.
Wichtig: Nur auf Flächen, die wirklich beregnet werden und Tageslicht bekommen. Nicht unter 5 °C und nicht in praller Sonne auftragen. Der Selbstreinigungseffekt ist erst nach 2 bis 4 Wochen Bewitterung voll da.
- Inhalt
- 500 oder 1000 ml
- Verbrauch
- 15 bis 25 ml pro m²
- 1 Liter reicht für
- ca. 40 bis 66 m²
- Wirkprinzip
- photokatalytisch, hydrophil
- Voller Effekt
- nach 2 bis 4 Wochen Bewitterung
- Aushärtung
- 1 Stunde grifffest, 24 Stunden vollständig
- Verarbeitungstemperatur
- +5 °C bis +25 °C
- Basis
- wasserbasiertes Polysilansystem, silikonfrei
- VOC-Gehalt
- unter 0,1 %
- Lagerung
- Kühl, trocken, frostfrei
- Hergestellt in
- Bexbach, Deutschland
Regen wäscht den Schmutz ab, statt ihn zu verteilen
Ein Wintergartendach putzt niemand gern. Die Coat-Up Selbstreinigende Glasversiegelung sorgt dafür, dass du es deutlich seltener musst. Sie arbeitet photokatalytisch: Tageslicht aktiviert die Schicht und zersetzt organische Ablagerungen, Regen spült sie als zusammenhängender Wasserfilm ab. Zurück bleibt Glas, das länger klar aussieht.
Warum das anders funktioniert als eine normale Versiegelung
Die meisten Glasversiegelungen sind wasserabweisend, das Wasser perlt in Tropfen ab. Diese hier macht das Gegenteil: Sie ist hydrophil. Das Wasser zieht sich nicht zu Tropfen zusammen, sondern läuft als geschlossener Film ab und nimmt den Schmutz mit. Deshalb bleiben auch keine Kalkränder stehen, wie sie beim Abtrocknen einzelner Tropfen entstehen.
Dazu kommt die photokatalytische Wirkung: Unter Tageslicht werden organische Verschmutzungen an der Oberfläche aufgebrochen, sodass sie sich leichter lösen.
Zwei Dinge braucht die Beschichtung
Regen und Tageslicht. Ohne beides stellt sich der Selbstreinigungseffekt nicht ein. Das klingt selbstverständlich, entscheidet aber darüber, ob sich das Produkt für deine Fläche lohnt.
Gut geeignet sind schräge, frei bewitterte Flächen: Wintergartendach, Dachfenster, Glasdach, Gewächshaus, Photovoltaik. Nicht geeignet sind Innenflächen und senkrechte Fenster, die unter einem Dachüberstand oder Vordach liegen und kaum Regen abbekommen. Dort passiert schlicht zu wenig.
Für welche Flächen
- Wintergartendach und Wintergartenverglasung
- Dachfenster und Glasdächer
- Gewächshaus
- Photovoltaik-Module
- Glasgeländer und Überdachungen im Freien
Nicht geeignet für: Innenseiten, Spiegel, Autoscheiben und senkrechte Fenster ohne echte Beregnung. Für Autoscheiben führen wir die Autoscheiben-Versiegelung, sie arbeitet wasserabweisend und passt zum Fahrtwind.
Ergiebigkeit
Der Verbrauch liegt bei 15 bis 25 ml pro Quadratmeter. Ein Liter reicht damit für etwa 40 bis 66 Quadratmeter, ein durchschnittliches Wintergartendach hat 15 bis 25.
Wann der Effekt einsetzt
Die Schicht ist nach etwa einer Stunde grifffest und nach 24 Stunden vollständig ausgehärtet. Der eigentliche Selbstreinigungseffekt entwickelt sich erst mit der Bewitterung und ist nach zwei bis vier Wochen voll da. Wer nach drei Tagen prüft, sieht noch nicht das Endergebnis.
Was drin ist
- Basis: wasserbasiertes organofunktionelles Polysilansystem
- VOC-Gehalt unter 0,1 Prozent
- Nach CLP nicht als gefährlich eingestuft, kein Gefahrgut
- Silikonfrei, unsichtbar, verändert die Glasoptik nicht
- Entwicklung, Produktion und Abfüllung in Bexbach, seit über 25 Jahren