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Coat-Up Selbstreinigende Glasversiegelung für Wintergarten und Dachfenster

Ein Wintergartendach putzt niemand gern. Die Coat-Up Selbstreinigende Glasversiegelung sorgt dafür, dass du es deutlich seltener musst. Sie arbeitet photokatalytisch: Tageslicht aktiviert die Schicht und zersetzt organische Ablagerungen, Regen spült sie als zusammenhängender Wasserfilm ab. Zurück bleibt Glas, das länger klar aussieht.

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Coat-Up Selbstreinigende Glasversiege...
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Anwendung

So geht's Schritt für Schritt

01

Fläche gründlich reinigen

Alle Fett-, Öl- und Schmutzreste entfernen. Bei stärkerer Verschmutzung mit einem Universalreiniger vorarbeiten, danach klar nachspülen.

02

Vollständig trocknen lassen

Restfeuchte stört die Beschichtung. Die Fläche muss trocken sein, bevor es weitergeht.

03

Gut schütteln

Vor Gebrauch kräftig schütteln, das Material setzt sich sonst ab.

04

Dünn aufreiben

Mit einem befeuchteten Baumwolltuch sparsam und gleichmäßig auftragen. Kein Mikrofasertuch, es schließt das Produkt in der Faser ein.

05

Antrocknen lassen

5 bis 10 Minuten warten. Bei hoher Luftfeuchte dauert es länger.

06

Klar auspolieren

Mit einem trockenen Tuch nachpolieren, bis kein weißer Schleier und keine Streifen mehr zu sehen sind.

Wichtig: Nur auf Flächen, die wirklich beregnet werden und Tageslicht bekommen. Nicht unter 5 °C und nicht in praller Sonne auftragen. Der Selbstreinigungseffekt ist erst nach 2 bis 4 Wochen Bewitterung voll da.

Technische Daten
Inhalt
500 oder 1000 ml
Verbrauch
15 bis 25 ml pro m²
1 Liter reicht für
ca. 40 bis 66 m²
Wirkprinzip
photokatalytisch, hydrophil
Voller Effekt
nach 2 bis 4 Wochen Bewitterung
Aushärtung
1 Stunde grifffest, 24 Stunden vollständig
Verarbeitungstemperatur
+5 °C bis +25 °C
Basis
wasserbasiertes Polysilansystem, silikonfrei
VOC-Gehalt
unter 0,1 %
Lagerung
Kühl, trocken, frostfrei
Hergestellt in
Bexbach, Deutschland

Regen wäscht den Schmutz ab, statt ihn zu verteilen

Ein Wintergartendach putzt niemand gern. Die Coat-Up Selbstreinigende Glasversiegelung sorgt dafür, dass du es deutlich seltener musst. Sie arbeitet photokatalytisch: Tageslicht aktiviert die Schicht und zersetzt organische Ablagerungen, Regen spült sie als zusammenhängender Wasserfilm ab. Zurück bleibt Glas, das länger klar aussieht.

Warum das anders funktioniert als eine normale Versiegelung

Die meisten Glasversiegelungen sind wasserabweisend, das Wasser perlt in Tropfen ab. Diese hier macht das Gegenteil: Sie ist hydrophil. Das Wasser zieht sich nicht zu Tropfen zusammen, sondern läuft als geschlossener Film ab und nimmt den Schmutz mit. Deshalb bleiben auch keine Kalkränder stehen, wie sie beim Abtrocknen einzelner Tropfen entstehen.

Dazu kommt die photokatalytische Wirkung: Unter Tageslicht werden organische Verschmutzungen an der Oberfläche aufgebrochen, sodass sie sich leichter lösen.

Zwei Dinge braucht die Beschichtung

Regen und Tageslicht. Ohne beides stellt sich der Selbstreinigungseffekt nicht ein. Das klingt selbstverständlich, entscheidet aber darüber, ob sich das Produkt für deine Fläche lohnt.

Gut geeignet sind schräge, frei bewitterte Flächen: Wintergartendach, Dachfenster, Glasdach, Gewächshaus, Photovoltaik. Nicht geeignet sind Innenflächen und senkrechte Fenster, die unter einem Dachüberstand oder Vordach liegen und kaum Regen abbekommen. Dort passiert schlicht zu wenig.

Für welche Flächen

  • Wintergartendach und Wintergartenverglasung
  • Dachfenster und Glasdächer
  • Gewächshaus
  • Photovoltaik-Module
  • Glasgeländer und Überdachungen im Freien

Nicht geeignet für: Innenseiten, Spiegel, Autoscheiben und senkrechte Fenster ohne echte Beregnung. Für Autoscheiben führen wir die Autoscheiben-Versiegelung, sie arbeitet wasserabweisend und passt zum Fahrtwind.

Ergiebigkeit

Der Verbrauch liegt bei 15 bis 25 ml pro Quadratmeter. Ein Liter reicht damit für etwa 40 bis 66 Quadratmeter, ein durchschnittliches Wintergartendach hat 15 bis 25.

Wann der Effekt einsetzt

Die Schicht ist nach etwa einer Stunde grifffest und nach 24 Stunden vollständig ausgehärtet. Der eigentliche Selbstreinigungseffekt entwickelt sich erst mit der Bewitterung und ist nach zwei bis vier Wochen voll da. Wer nach drei Tagen prüft, sieht noch nicht das Endergebnis.

Was drin ist

  • Basis: wasserbasiertes organofunktionelles Polysilansystem
  • VOC-Gehalt unter 0,1 Prozent
  • Nach CLP nicht als gefährlich eingestuft, kein Gefahrgut
  • Silikonfrei, unsichtbar, verändert die Glasoptik nicht
  • Entwicklung, Produktion und Abfüllung in Bexbach, seit über 25 Jahren

Häufige Fragen

Lohnt sich das für meine normalen Fenster?
In der Regel nicht, und das sagen wir lieber vorher. Senkrechte Hausfenster liegen oft unter einem Dachüberstand und bekommen zu wenig Regen ab, damit der Effekt trägt. Dazu kommt, dass Hausfenster ohnehin regelmäßig geputzt werden und die Schicht dabei nach und nach abgetragen wird. Für Dachfenster, Wintergarten und Photovoltaik ist das Produkt gemacht, für die Fensterfront im Erdgeschoss nicht.

Was ist der Unterschied zur Autoscheiben-Versiegelung?
Das Wirkprinzip ist genau umgekehrt. Die Autoscheiben-Versiegelung ist wasserabweisend, Tropfen perlen ab und der Fahrtwind nimmt sie mit. Diese hier ist wasseranziehend, das Wasser läuft als Film ab und spült den Schmutz mit. Auf dem Auto wäre das wirkungslos, auf einem Wintergartendach ist es genau richtig.

Kann ich damit meine PV-Anlage beschichten?
Ja, das ist einer der Hauptanwendungsfälle. Module liegen schräg, werden beregnet und bekommen viel Licht, also genau die Bedingungen, die die Beschichtung braucht. Ein Hinweis: Bei bereits entspiegelten Modulen vorher an einer kleinen Fläche testen.

Wie lange hält die Beschichtung?
Auf frei bewitterten Flächen mehrere Jahre. Entscheidend ist weniger die Zeit als die mechanische Belastung: Wird die Fläche häufig gewischt oder mit scharfen Reinigern bearbeitet, geht sie schneller ab. Lässt der Effekt nach, kann nachbeschichtet werden.

Wie reinige ich die beschichtete Fläche?
Am besten gar nicht mehr, das ist ja der Punkt. Wenn doch, dann mit klarem Wasser und weichem Tuch. Scheuermittel, stark saure oder stark alkalische Reiniger tragen die Schicht ab.

Sieht man die Beschichtung?
Nein. Die Schicht ist transparent und verändert weder Farbe noch Lichtdurchlässigkeit. Beim Auftragen kann kurz ein weißer Schleier entstehen, der wird beim Nachpolieren entfernt.

Bei welchem Wetter trage ich auf?
Zwischen 5 und 25 Grad und nicht in der prallen Sonne. Bei Hitze trocknet das Material zu schnell an, dann lieber in kleineren Abschnitten arbeiten oder auf den Abend ausweichen.

Muss die Fläche vorher gereinigt werden?
Ja, und das ist der wichtigste Schritt. Fett, Öl und Schmutzreste verhindern, dass die Beschichtung bindet. Die Fläche muss vor dem Auftragen außerdem vollständig trocken sein.